Samstag, 28.05.2011



Unterbarmen setzt sich aus vielen historisch abgeleiteten Ansiedlungen zusammen. Viele Quartiere sind von der heutigen Landkarte verschwunden. Unterbarmen ist: Allee, Loh, Clausen, Rott, Kothen, Hesselnberg, Skulpturenpark, Friedhof Unterbarmen, Bahnhof Unterbarmen, Lichtenplatz

 



Meine persönliche Emilie, von Erhard Knorr
Meine "Emilie"

Nach der chronologischen Aufbereitung meiner Recherchen über die Schul-Geschichte hier nun auch ein paar persönliche Erinnerungen an meine 9 Schuljahre - in 8 Kalenderjahren, möglich durch die letzten beiden als Kurz-Schuljahre - von 1960 bis 1968

Diese Ansicht der Volksschule Emilienstraße war mein erster Eindruck vom Schulgebäude; auch der Anblick solcher Autos ist mir von damals noch sehr vertraut.

Früher hatte jede Auto-Marke auch noch ihr "eigenes Gesicht" und man konnte sie schon von weitem erkennen, was heutzutage (leider?) nicht mehr so leicht möglich ist.

Das Bild ist am 20. August 1959 entstanden, also genau 8 Monate vor meiner eigenen Einschulung dort am 21.4.1960 -

von diesem Tag stammt auch das "obligatorische" Bild mit Schultüte (aufgenommen im Studio von Theo Vogler in der Wartburgstraße).

Anhand der Collage wird deutlich, daß ich mich in 50 Jahren kaum verändert habe - oder ?

Die Einschulungsfeier mit "Einschulungs-Gottesdienst" wurde in der Kapelle des Unterbarmer Friedhofs gehalten und von da aus folgte dann der Marsch bis zur Schule.

In Erinnerung ist mir aus der Anfangszeit auch immer noch das klassenweise Aufstellen in Zweier-Reihen vor Betreten des Schul-Gebäudes.

Auf dem Schulhof gab's zur damaligen Zeit anfangs auch noch einen Spielplatz (Kletter-Gerüst und Sandkasten).

Das abgebildete "Löschblatt" ist ein Erinnerungsstück aus dem 2. Schuljahr und zeugt von ersten Versuchen, mit einem Füllfederhalter zu schreiben.

Entsprechend vollgekleckst waren nicht nur die Schulheft-Seiten, sondern auch die Finger.

Unsere Klassenlehrerin, "Fräulein" Marie-Luise Krefting, hatten wir in den ersten 6 Schuljahren - Herr Günter Schmidt, seinerzeit Konrektor der Schule (verstorben im Jahr 2006), hat uns dann bis zur Entlassung am 10.6.1968 unterrichtet

Oben ein Bild unserer Einschulungs-Klasse vom Sommer 1960      - 
Unten eins von unserer Abschluß-Klasse


In jenem Jahr (1967) gab's für mich - natürlich vollkommen unberechtigt ! - den einzigen (?) "Blauen Brief" !


Anklicken, dann erscheint eine lesbare Brief-Version

Die Ansicht vom Schulhof heute - auf diesem ist seinerzeit auch das erste Klassenphoto (oben) entstanden.

Weitere "Verfehlungen", neben den damals üblichen Streichen und auch Störungen des Unterrichts - Ereignisse, bei denen "ungerechterweise" auch häufig mein Name im Spiel war (ich kann mich an nichts erinnern . . .) - geahndet mit Ohrfeige/n und/oder "in der Ecke stehen müssen" sowie Verbannung vor die Klassentür.

Auch das Fußballspielen nach dem Unterricht auf dem Schulhof war selbstverständlich verboten, was uns aber nicht daran gehindert hat ebenso selbstverständlich permanent nach der Schule auf dem Hof „rumzupöhlen“  –  vom Hausmeister sind sicher -zig unserer Bälle konfisziert worden !

 
 
 
 

 
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