Donnerstag, 09.12.2010


Unterbarmen setzt sich aus vielen historisch abgeleiteten Ansiedlungen zusammen. Viele Quartiere sind von der heutigen Landkarte verschwunden. Unterbarmen ist: Allee, Loh, Clausen, Rott, Kothen, Hesselnberg, Skulpturenpark, Friedhof Unterbarmen, Bahnhof Unterbarmen, Lichtenplatz
 

 



wald

Dä ko’tn . . .
(auf „richtich deutsch“ der kothen/er wald)

...nach meinem gedanklichen exkurs zur „allee“ auch ein paar erinnerungen an den „kothen“ : neben dem „denkmal“ war auch der kothener wald seinerzeit ein beliebtes freizeit-gebiet für uns (meine geschwister, klassenkameraden und mich).

Anlauf über den fingscheid, vorbei bei’m bauer fieseler (welcher dunnemals noch frische milch etc. in’s haus lieferte).

- komischerweise fällt mir in diesem zusammenhang ein, dass damals auch noch mobile teppichreiniger und scherenschleifer durch die straßen kamen und ihre dienste anboten -

neben dem alten spielplatz, welcher unserer abenteuerlust schon bald nicht mehr adäquat erschien, haben wir sämtliche wege und auch freiflächen für uns erkundet resp. „unsicher gemacht“.

Im winter gab’s für uns dort herrlich lange rodel-bahnen (fast bis ganz runter auf die schloßstraße).

Auch den schulischen naturkunde-unterricht haben wir häufig dort verbracht – sozusagen am „lebenden objekt“, stichwort auch kaulquappen-tümpel etc., da unsere klassenlehrerin „fräulein“ (marie-luise) krefting auch eine sehr musische/naturverbundene ader hatte.


dies wurde ebenfalls „verzapft“ von erhard knorr
geboren in dabbeljuapperwällie-unterbarmen

Anmerkung vom Admin: Wenn schon Platt, dann wie ein Wuppertaler. = Kothen (Hochdeutsch) Ko'en (Platt) - der gemeine Dahler verschluckt das "t" im Wort aus Zeitersparnis.., siehe auch Ko''en = das Gebäuder der Schleifer = Kotten.

 
 
 
 
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